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Als ein LKW der kleinen Sora aus Afghanistan die Beine zerquetschte, brachte ihr Vater sie in ein Bundeswehrkrankenhaus. Mit Hilfe des Vereins Amyal kam das M√§dchen nach Erfurt. Im Katholischen Krankenhaus St. Nepomuk wurde Sora operiert und das BOS Team fertigte Orthesen und orthop√§dische Schuhe an. Dank dieser Unterst√ľtzung kann das M√§dchen wieder laufen und ist Ende Mai nach sieben Monaten Aufenthalt in Erfurt wieder in ihre Heimat zur√ľckgeflogen. Wir w√ľnschen Sora alles Gute f√ľr ihre Zukunft.

Luis Benedito aus Angola ist mit Klumpf√ľ√üen auf die Welt gekommen. Angolanische √Ąrzte versuchten vergeblich ihm zu helfen. √úber die Stiftung Friedensdorf International kam der Junge in den Marienstift nach Arnstadt, um eine kostenlose Behandlung zu erhalten. Das Team um Chefarzt Dr. Sebastian Senst operierte Luis und von der BOS wurde er anschlie√üend mit Carbonfaser-Unterschenkelorthesen versorgt. Die bunten Hilfsmittel sorgten schon bei der √úbergabe f√ľr ein breites L√§cheln und sorgen hoffentlich schnell daf√ľr, dass Luis bald ganz ohne sie laufen kann.

Emily ist ein zweij√§hriges M√§dchen mit dem Seckel-Syndrom. Diese sehr seltene Erbkrankheit, auch Harper¬īs Syndrom oder Virchow-Seckel-Syndrom, zeichnet sich durch eine sehr stark ausgepr√§gte Form von Kleinwuchs aus. Emily ist mit ihren zwei Jahren 67 cm gro√ü und wiegt ca. 4,2 kg. Trotz ihrer Krankheit ist Emily geistig voll entwickelt und zeichnet sich, wie alle Kinder in ihrem Alter, durch einen enormen Bewegungsdrang aus. Ihre Schuhgr√∂√üe entspricht etwa Gr√∂√üe 15 (Franz√∂sisch Stich) bzw. 0 (Englische Gr√∂√üe f√ľr Kinder). Da es in dieser Gr√∂√üe keine Schuhe mit festen Sohlen gibt, haben wir f√ľr sie diese Schuhe ma√ügefertigt.